Verkehrssituation Schleswiger Straße

Gemeinsamer Stadtratsantrag der Stadtratsfraktionen SPD, FDP und Bündnis 90/ Die Grünen

  • von  Brehm/ Leo/ Liebel
    19.09.2019
  • Anträge, Brehm, Verkehr, Wohnen
  • Status: offen

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die angespannte Verkehrssituation in dem Wohngebiet zwischen Bamberger Straße und Lerchenstraße treibt die Anwohnerinnen und Anwohner weiterhin sehr um. Das in den vergangenen Monaten spürbar angestiegene Verkehrsaufkommen, insbesondere im Bereich LKW-Verkehr, sowie die befürchteten zusätzlichen Belastungen beim Bezug des neuen Wohngebietes in Wetzendorf werden in der Bevölkerung intensiv diskutiert. Der Vorstadtverein Nürnberg Nord hat die Diskussion gebündelt und einen entsprechenden Forderungskatalog an die Stadtverwaltung aufgestellt. Die darin genannten Forderungen unterstützen wir.

Vor diesem Hintergrund stellen die Fraktionen von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, sowie die FDP zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden Antrag:

 

  1. Die Verwaltung berichtet, welche Maßnahmen zur verkehrlichen Beruhigung des Schnepfenreuther Weges und der Schleswiger Straße bis Baubeginn des neuen Wohngebiets in Wetzendorf möglich sind.
  2. Ein LKW-Durchfahrtverbot für die Schleswiger Straße und den Schnepfenreuther Weg wird wie bei anderen Durchfahrtsstraßen im Nürnberger Norden (z. B. Buch, Boxdorf, AltSchnepfenreuth) - geprüft.
  3. Die Einfahrt von der Schleswiger Straße in den Schnepfenreuther Weg wurde vor einiger Zeit vom Verkehrsplanungsamt als gefährlich und nicht zeitgemäß eingestuft. Inwieweit ist eine Entschärfung durch bauliche Maßnahmen ohne Umlage auf Anwohner (neue Gesetzeslage seitdem) vorgesehen?
  4. Messtafeln zur Anzeige der gefahrenen Geschwindigkeit werden im Rahmen von mehrwöchigen Aktionen in beiden Straßen in beide Fahrtrichtungen aufgestellt. Die Stadt wird die Schleswiger Straße und den Schnepfenreuther Weg bei den künftigen Aufstellorten regelmäßig berücksichtigen.
  5. Die Stadt Nürnberg hat, vor allem an Einmündungen, ursprünglich offiziell angebrachte, jedoch privat finanzierte Pfosten wieder entfernt. Bereits vor Jahren war der Zweck dieser Pfosten – mehr Sicherheit beim Einfädeln – akzeptiert. Es ist bekannt, dass Parkraum knapp ist, jedoch sollte er nicht auf Kosten der Verkehrssicherheit geschaffen werden. Die vorhandenen kritischen Stellen werden erneut geprüft und Maßnahmen zur Entschärfung umgesetzt.