Neue Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden

  • von  Dieter Goldmann, Christine Kayser, Thorsten Brehm
    18.09.2019
  • Anträge, Brehm, Kayser, Umwelt
  • Status: offen

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

Klimaschutz steht in Nürnberg nicht nur bei jüngeren Menschen im Mittelpunkt, Klimaschutz ist in der gesamten Gesellschaft als wichtiges politisches Ziel anerkannt. Wirksamer Klimaschutz kann aber nur mittel- und langfristig erfolgreich sein, wenn wir die Energiewende weiter vorantreiben. Das bedeutet weg von zentralen, klimaschädlichen Energiesystemen, wie Braunkohlekraftwerke, hin zu dezentralen Energiesystemen, wie Photovoltaikanlagen.

Voraussetzung für die Errichtung von Photovoltaikanlagen sind geeignete Flächen. Die Suche nach geeigneten Flächen gestaltet sich für Projektleiter von Photovoltaikanlagen im Stadtgebiet eher schwierig und aufwändig. Dieser Umstand bremst die Realisierung neuer Solarzellenanlagen.

Deshalb wollen wir die städtischen Gebäude in den Blick rücken und prüfen, welche sich für die Errichtung von Photovoltaikanlagen eignen. Insbesondere sollen auch die Schuldächer auf Eignung überprüft werden, da sich hier zugleich Verbindungen zu pädagogischen Projekten, z.B. im Bereich der Umweltbildung, herstellen lassen. Von mehr Photovoltaikanlagen auf städtischen Dächern profitieren darüber hinaus lokale Handwerker bei der Errichtung und dem Service der Anlagen, Bürger aus der Metropolregion Nürnberg, die ihr erspartes Geld in ökologische Finanzprojekte investieren können und letztendlich die Stadt Nürnberg, als Beitrag zum Klimaschutz.

Vor diesem Hintergrund stellt die SPD-Stadtratsfraktion zur Behandlung im zuständigenAusschuss folgenden

                                                                       Antrag:

•    Die Verwaltung prüft, welche städtischen Gebäude sich für neue Photovoltaikanlagen eignen und erstellt eine entsprechende Übersicht für Interessenten aus der Photovoltaikbranche, (lokale) Initiativen und Vereine.
•    Insbesondere werden Schuldächer auf ihre Eignung für Photovoltaikanlagen geprüft und die Installation der Anlagen durch geeignete Schülerprojekte begleitet.

Ihre Antragsteller

Dieter Goldmann, Christine Kayser und Thorsten Brehm

Dieter Goldmann
Christine Kayser
Thorsten Brehm