Verkehrssicherheit an der Kieslingstraße am Nordostbahnhof

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

durch die Neubautätigkeit der vergangenen Jahre am Nordostbahnhof haben sich die Einwohnerzahlen dort teils erheblich erhöht. Mit der Erhöhung der Einwohnerzahlen hat sich auch die Anzahl an PKW im Stadtteil weiter erhöht.

Parkplätze sind zum Teil in der Kieslingstraße vorhanden. Dort ist, durchaus verständlich, auf der südlichen Straßenseite das Parken erlaubt. Allerdings wird durch die abgestellten Fahrzeuge und den regelmäßigen Parksuchverkehr die Kieslingstraße immer mehr zu einer Gefahrenstelle für Fußgänger.

Insbesondere Kinder, die auf Höhe Kieslingstr./Dresdener Str. die Straßen auf ihrem Weg zur Konrad-Groß-Schule überqueren müssen, sollten hier besser geschützt werden. Aber auch für Erwachsene, z.B. auf dem Weg zur Kleingartenanlage, darf die Gefahr nicht unterschätzt werden.

Die in der Kieslingstraße parkenden Fahrzeuge schränken für Autofahrer, die aus dem Wohngebiet kommen und teilweise nach links abbiegen wollen, die Sicht stark ein. Die Fahrerinnen und Fahrer sind deshalb gezwungen, weit auf die Straße hinauszufahren, um etwas zu sehen. Der Verkehr auf der Kieslingstraße wird dadurch allerdings erheblich blockiert und gefährdet. Verschärft ist die Lage, wenn in Kreuzungsnähe auf den Parkflächen auch noch Kleinlaster etc. parken. Um dann auf die Kieslingstraße einbiegen zu können, ist es fast unausweichlich, „im Blindflug“ voranzufahren. Erhebliche Gefährdungen sind dann praktisch nicht zu vermeiden.

Im Zuge der zukünftigen Entwicklung auf dem Areal Kieslingstraße/Ecke Dresdener Straße sollten daher Überlegungen angestellt werden, wie die Gefahrensituation entschärft werden kann.

Deshalb stellt die SPD-Stadtratsfraktion zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden

Antrag:

Die Verwaltung prüft,

  • ob in der Kieslingstraße zur Reduzierung der vorhanden Gefahren zukünftig Tempo 30 eigeführt werden kann;
  • ob im Bereich Kieslingstraße / Ecke Dresdener Str. eine Ampelanlage installiert werden kann;
  • ob alternativ mindestens ein Fußgängerüberweg an dieser Stelle sinnvoll;
  • mit welchen sonstigen Maßnahmen, die Gefahrenstelle entschärft werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Antragsteller

Christian Vogel
Bürgermeister

 

und

 

Dr. Daniela Hüttinger
Stadträtin