In der heutigen Stadtratssitzung wurde über die Planungs-Varianten für die notwendige Sanierung des Plärrers entschieden. Dabei wurde mit großer Mehrheit beschlossen, die sogenannte „Vollvariante“ zur Grundlage für die weiteren Planungen zu nehmen. In seiner Rede benannte Dr. Nasser Ahmed, Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion und OB-Kandidat der SPD diese Variante in „Variante Stadtreparatur“ um.
„Alles andere als die Variante Stadtreparatur macht keinen Sinn. Wenn wir den Plärrer schon anpacken müssen, dann machen wir ihn so, dass er den Ansprüchen an einen modernen Verkehrsknoten entspricht und langfristig leistungsfähig ist. Alle Verkehrsmittel von der U-Bahn, über das Auto bis zum Fahrrad sollen hier den Raum bekommen, den sie benötigen – das wäre ein großer Fortschritt für die Verkehrswende in unserer Stadt und würde eine echte Stadtreparatur an dieser Stelle bedeuten“, erklärt Dr. Nasser Ahmed, Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion und OB-Kandidat der SPD.
Der Plärrer weist erheblichen Sanierungsbedarf auf. Neben der Sanierung des U-Bahndeckels gibt es weitere Probleme. Unter anderem müssen die Straßenbahngleise komplett ersetzt werden müssen. Auch hinsichtlich der Barrierefreiheit besteht am Plärrer Handlungsbedarf.
„Der Plärrer ist einer der wichtigsten Drehscheiben für den ÖPNV in unserer Stadt. Die Absicherung des U-Bahnbetriebs hat absolute Priorität. Ein Ausfall an dieser Stelle hätte katastrophale Folgen für den gesamten Fahrbetrieb. Das können wir uns nicht leisten“, warnt Yasemin Yilmaz, Verkehrsexpertin und Stadträtin aus Gostenhof.
Nicht zuletzt durch zu erwartende Fördermittel spricht auch aus finanzieller Perspektive alles für die Vollvariante. Aus dem Konjunkturpaket des Bundes könnten sich noch weitere Zuschüsse ergeben, welche die Lücke zwischen der kleinen Variante, in der wesentliche Verbesserungen entfallen, und der „Variante Stadtreparatur“ weiter zu Gunsten der „Variante Stadtreparatur“ verkleinern.
„Klar: der Plärrer wird kein Park, aber er wird ein grünes Herz erhalten. Dieses grüne Herz wird den ein oder anderen der täglich 85.000 Fahrgäste, durch die neue Gestaltung mit Wasserspiel, Café und Sitzmöglichkeiten zum Verweilen einladen. Das war auch einer der vielen Wünsche, die die Bürgerinnen und Bürger an uns herangetragen haben. 100 Bäumen, ein Zweirichtungsradweg, bessere Orientierung und mehr Sicherheit sind Bausteine der großen Stadtreparatur“, so Christine Kayser, Fraktionsvorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion und Sprecherin für Stadtplanung.
Kontakt: Dr. Nasser Ahmed & Christine Kayser & Yasemin Yilmaz



