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SPD-Stadtratsfraktion dankbar und glücklich: Werkbund Werkstatt Nürnberg gerettet!

Wir sind überwältigt! Mit großer Erleichterung reagiert die SPD-Stadtratsfraktion auf die vielen Spenden, die den Fortbestand der Werkbund Werkstatt Nürnberg (WWN) gesichert haben. Die enorme Unterstützung zeigt den hohen Wert dieser besonderen und einzigartigen Bildungseinrichtung. Bei einem gemeinsamen Besuch in der Werkbund Werkstatt konnten sich die Fraktionsvorsitzenden der SPD-Stadtratsfraktion, Christine Kayser und Dr. Nasser Ahmed sowie der kulturpolitische Sprecher der Fraktion, Michael Ziegler, einen direkten Eindruck von der Werkstatt nach der Renovierung machen. Von den Verantwortlichen wurden sie auch über die dramatische Finanzsituation informiert und sicherten sofort Hilfe zu.

„Für uns steht außer Frage: die Werkbund Werkstatt muss erhalten werden!“, stellt Dr. Ahmed klar. „Wir sind überwältigt und sehr erleichtert, dass die akute Gefahr für den Fortbestand jetzt durch Spenden gebannt werden konnte. Wir hoffen, dass sich die Werkstatt dank steigender Teilnehmendenzahlen in den kommenden Jahren langfristig stabilisiert. Dennoch finden wir wichtig, dass die Stadt für den Notfall einen Beitrag zusagt, um dieses Ziel abzusichern.“

Die WWN begleitet seit fast 40 Jahren junge Menschen auf dem Weg zur Berufsfindung – und ist dabei weit mehr als eine Bildungseinrichtung für Gestaltung. „Ich kann allen ein Jahr in der WWN nur empfehlen“, sagt Christine Kayser, die selbst Mitbegründerin der WWN ist. „Es geht nicht nur um Gestaltung, Theorie und Praxis – es geht darum, jungen Menschen eigene Erfahrungen machen zu lassen, die notwendig sind um Dinge zu begreifen, zu erfassen und zu verstehen. Gerade in der heutigen Zeit ist das wichtiger denn je. Wir freuen uns darauf, das 40. Jubiläum mitfeiern zu können!“ Michael Ziegler ergänzt: „Die Werkstatt ist ein unverzichtbarer Teil der Nürnberger Bildungs- und Kulturlandschaft. Ein Künstlerhaus ohne sie ist kaum denkbar.“

Hintergrund der finanziellen Notlage war ein kostspieliger Umzug im Zuge der Renovierung des Künstlerhauses. Dabei wurden sämtliche Rücklagen verbraucht. Zusätzlich wird der kommende Abiturjahrgang 2025/26 wegen der G8/G9-Umstellung deutlich kleiner ausfallen – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Teilnehmerzahlen.

Die SPD-Stadtratsfraktion hatte sofort reagiert und einen Dringlichkeitsantrag eingebracht, um die Verwaltung aufzufordern, Möglichkeiten zur Unterstützung zu prüfen – insbesondere zur Übernahme eines Teils der Umzugskosten. Dank der überwältigenden Spendenbereitschaft ist dies aktuell nicht mehr erforderlich. Dennoch kann sich die WWN auch in Zukunft auf die Unterstützung und den Einsatz der SPD-Stadtratsfraktion verlassen

Kontakt: Dr. Nasser Ahmed, Christine Kayser & Michael Ziegler