Die Stadtverwaltung empfiehlt die Umsetzung eines Pilotprojekts an der Laufer Gasse. In der kommenden Sitzung des Werkausschuss SöR wird der Antrag zur Einführung der ersten Nürnberger Dürer-Ampel behandelt.
„Das ist ein schönes Signal für unsere Stadt. Die Dürer-Ampel wird ein kleines Stück Alltagsfreude sein und ein sichtbares Bekenntnis zur Geschichte und Zukunft Nürnbergs.
Der Dürer-Hase auf der Ampel verbindet Kunst, Identität und ein bisschen Humor. Und genau das tut unserer Stadt gut“, erklärt dazu Ideengeber und SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Nasser Ahmed.
Die SPD hatte bereits im Februar beantragt, geeignete Kreuzungen im Stadtgebiet mit dem Feldhasen-Motiv auszustatten – rechtzeitig zu Dürers 555. Geburtstag 2026 und dem großen Dürer-Jahr 2028. Die Verwaltung schlägt nun eine zeitlich befristete Pilotphase an der Fußgängerampel Äußere Laufer Gasse / Hirschelgasse vor.
Ahmed: „Andere Städte machen vor, wie es geht: Ob Pumuckl in München oder die Mainzelmännchen in Mainz – kulturelle Identität darf sichtbar sein. Nürnberg ist eine Kulturstadt, eine Stadt der Menschenrechte und der Kreativität. Die Dürer-Ampel ist ein sympathischer, moderner Beitrag zu den kommenden Dürer-Jahren.“
Ampelmännchen sind nachweislich ein wichtiger Teil der deutschen Kultur. Unzählige Städte haben neben den „normalen“ Fußgängerampeln auch solche besonderen Merkmale der Stadt.
„Solche Ampeln, die nicht nur die Verkehrssicherheit verbessern, sondern auch die Identität und das Selbstverständnis der Bevölkerung widerspiegelt, sind ein schönes Zeichen der Wertschätzung. Albrecht Dürer
der berühmteste Sohn Nürnbergs, würde sich sicher freuen, wenn er wüsste das nun neben einem Albrecht – Dürer – Platz auch eine Ampel mit seinem berühmten Hasen in seiner Heimatstadt Nürnberg vorhanden
ist“, so Christian Vogel, Bürgermeister der Stadt Nürnberg und verantwortlich für den Servicebetrieb Öffentlicher Raum. „Ich finde es insbesondere zum anstehenden Jubiläum ein schönes Zeichen und unterstütze diesen Modellversuch ausdrücklich und sehr gerne als zuständiger Bürgermeister.“
Die SPD sieht im Pilotprojekt einen Auftakt für stärkere kulturelle Präsenz im öffentlichen Raum. „Gerade im Dürer-Jahr wollen wir zeigen, dass Kultur nicht nur im Museum stattfindet, sondern allen gehört. Dürer gehört zu Nürnberg wie kein Zweiter, und mit diesem Projekt holen wir sein Erbe mitten in den Alltag der Menschen.“, so Ahmed.

