„Nürnberg braucht dringend ein Azubi-Werk, um bezahlbaren Wohnraum für junge Menschen in Ausbildung zu schaffen. Die Lage auf dem Wohnungsmarkt ist für diese Zielgruppe besonders hart. Wir dürfen hier nicht noch mehr Zeit verlieren“, stellt Fabian Meissner, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion klar.
Die DGB-Jugend Mittelfranken hat anlässlich des Starts ins neue Ausbildungsjahr auf die sich immer weiter verschärfende Lage für Auszubildende auf dem Wohnungsmarkt hingewiesen und an die Stadtpolitik appelliert.
„Attraktive und bezahlbare Wohnmöglichkeiten für Azubis sind in Zeiten des Fachkräftemangels ein absolut wichtiger Standortfaktor für Nürnberg“, so Meissner.
Andere Kommunen sind hier bereits deutlich weiter: das Azubi-Wohnheim der wbg-Fürth feierte im April Richtfest und soll Mitte 2026 bezugsfertig sein.
Mit einem Antrag hat die SPD-Stadtratsfraktion 2024 das Thema aufgegriffen. Die Gründung eines „Runden Tisches Azubi-Wohnen“, wie von der SPD gefordert, ist mittlerweile erfolgt.
Meissner: „Was Fürth kann, muss Nürnberg erst recht können! Der Bedarf ist vorhanden, alle beteiligten Akteur:innen sind sich da einig, Fördermittel sind abrufbar – jetzt ist der Zeitpunkt, um in einer gemeinschaftlichen Aktion mit den bisherigen Trägern von Wohnheimen für Auszubildende zu handeln!“
Mit dem Förderprogramm „Junges Wohnen“ hat die Bundesregierung Mittel für den Bereich bereitgestellt und auch der Freistaat Bayern hat bereits 2024 Richtlinien für die Förderung von Wohnungen für Auszubildende erlassen.

