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Sozialreferat: Senioren in Bezeichnung aufnehmen

Politik für Seniorinnen und Senioren sichtbar machen – erweiterte Referatsbezeichnung bildet die Stadt aller Generationen ab

Die SPD-Stadtratsfraktion fordert in ihrem neusten Antrag, den Namen des Sozialreferats um den Begriff „Senioren“ zu erweitern. So soll Seniorenpolitik sichtbarer werden.

„Über ein Viertel der Nürnbergerinnen und Nürnberger ist über 60 Jahre alt. Politik mit und für Seniorinnen und Senioren ist ein zentrales kommunalpolitisches Handlungsfeld, das immer mehr an Bedeutung gewinnt“, betont Gabriele Penzkofer-Röhrl, die seniorenpolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion. Das für Seniorenfragen zuständige Sozialreferat hat hier viele Impulse gesetzt, in dieser Wahlperiode beispielsweise mit dem Seniorenpolitischen Gesamtkonzept der Stadt Nürnberg, das sich mit allen Aspekten der Lebenswirklichkeit von Seniorinnen und Senioren befasst. „Daher halten wir es für unabdingbar, dass diese wichtige Politik auch im Referatsnamen erscheint und damit auch die beispielgebende Arbeit mit und für Seniorinnen und Senioren entsprechend würdigt“, fordert die Sozialpolitikerin. „Außerdem greifen wir damit sehr gerne eine Forderung des Stadtseniorenrats auf.“

„Den Vorstoß der SPD-Stadtratsfraktion begrüße ich sehr. Seit jeher nimmt die Seniorenpolitik im Geschäftsbereich Jugend, Familie und Soziales eine wichtige Stellung ein und ist in den Leitlinien unseres Orientierungsrahmens fest verankert“, so Sozialreferentin Elisabeth Ries.

Oberbürgermeisterkandidat und Fraktionsvorsitzender Dr. Nasser Ahmed macht deutlich, dass die SPD für eine Politik des Generationenausgleichs steht: „Chancen für junge Menschen, die Unterstützung von Familien und die Gestaltung guter Lebensbedingungen für die ältere Generation in unserer Stadt sind wesentliche Elemente unserer Politik für alle Menschen. Eine menschengerechte, barrierearme, klimaangepasste und chancenreiche Stadt dient allen Generationen gleichermaßen.“

Mit dem im Sozialreferat entwickelten seniorenpolitischen Gesamtkonzept werden wichtige geschäftsbereichsübergreifende Akzente gesetzt und verwirklicht, die aufzeigen, dass Seniorenpolitik eine umfassende Querschnittsaufgabe ist, die weit über die klassische Sozialpolitik hinaus geht und das Miteinander der Generationen ausdrücklich einschließt.

„Lebensqualität im Alter und in der Pflege sichern bedeutet Nachbarschaften gestalten, Netzwerke knüpfen, Pflegestrukturen ausbauen, Engagement und aktive Teilhabe fördern – gemeinsam mit den älteren Menschen selbst“, sagt Elisabeth Ries. Mit dem im Referat für Jugend, Familie und Soziales verorteten Seniorenamt, dem Pflegestützpunkt, den Seniorennetzwerken, dem NürnbergStift als kommunaler Altenhilfebetrieb und mit der Geschäftsstelle des Stadtseniorenrats ist der Geschäftsbereich gut aufgestellt.

„Der von uns vorgeschlagene Name Referat für Jugend, Familie, Senioren und Soziales macht nicht nur die Relevanz der Politik für Seniorinnen und Senioren deutlich, sondern zeigt auch auf, wie wichtig eine gleichberechtigte Politik für alle Generationen ist. So betrifft zum Beispiel Altersdiskriminierung und Einsamkeit nicht nur alte, sondern oftmals auch junge Menschen“ so Gabriele Penzkofer-Röhrl „dies wird durch die Erweiterung des Referatsnamens deutlich“.