SPD-Stadtratsfraktion fordert digitales Mietspiegel Tool für Nürnberg
Der Nürnberger Mietenspiegel soll künftig nicht nur kostenfrei, sondern auch einfach und digital nutzbar sein. Deshalb fordert die SPD-Stadtratsfraktion ein digitales Berechnungstool, mit dem Bürgerinnen und Bürger ihre ortsübliche Vergleichsmiete unkompliziert ermitteln können.
„Dass der Nürnberger Mietenspiegel künftig kostenfrei zur Verfügung steht, ist ein wichtiger Schritt. Aber ein kostenloses PDF ist noch nicht automatisch niedrigschwellig. Wer wissen möchte, wie die eigene Miete einzuordnen ist, sollte sich dafür nicht erst durch ein umfangreiches Dokument rechnen müssen“, erklärt die Wohnungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Nürnberger Rathaus, Linda Reinke.
Wie bereits in anderen Städten erfolgreich umgesetzt, soll für Nürnberg geprüft werden, wie eine digitale Miet-App für Nürnberg umgesetzt werden kann. Nutzerinnen und Nutzer sollen darin die wesentlichen Merkmale ihrer Wohnung eingeben und anschließend eine verständliche Orientierung zur ortsüblichen Vergleichsmiete erhalten.
„Gerade angesichts steigender Mieten brauchen Mieterinnen und Mieter in Nürnberg möglichst einfache Möglichkeiten, ihre eigene Miethöhe zu überprüfen und einzuordnen. Der Mietenspiegel ist ein wichtiges Instrument für mehr Transparenz auf dem Wohnungsmarkt. Damit er diese Funktion wirklich erfüllen kann, muss er aber auch verständlich und unkompliziert nutzbar sein“, so Reinke.
Bei der Umsetzung soll insbesondere auf eine intuitive Bedienung, Barrierefreiheit, verständliche Sprache und eine gute Nutzbarkeit auf dem Smartphone geachtet werden.

