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Mehr Tempo bei der Entwicklung um das Kaufhof-Areal

SPD-Stadtratsfraktion sieht sich durch Bericht bestätigt und wünscht sich rasche Fortschritte hin zur großen Lösung.

„Das Zielbild der SPD-Stadtratsfraktion wird Wirklichkeit: beim Areal rund um Kaufhof und City-Point wird, wie von uns schon vor zwei Jahren vorgeschlagen, die große Lösung weiterentwickelt. Wir haben erreicht, dass die Stadt diese Schlüsselimmobilie nicht dem Markt überlässt, sondern selbst Verantwortung übernimmt und nun durch ein qualitätsorientiertes Konzeptauswahlverfahren die weitere Entwicklung steuert“, ordnet Christine Kayser, Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion den heute im Stadtrat gefassten Beschluss ein. „Angesichts der Bedeutung des Areals geht uns das ganze Verfahren allerdings etwas zu langsam voran. Es wird Zeit, dass die Innenstadtentwicklung Priorität bekommt und bei der Marktsondierung wirklich Tempo aufgenommen wird!“

Mit einem Antrag vom 16.2.2024 wurde von der SPD-Stadtratsfraktion die Debatte um einen Erwerb des Gebäudes durch die Stadt angestoßen und eine Machbarkeitsstudie gefordert. Bereits damals hatte die SPD neben dem Kaufhofgebäude auch den benachbarten und ebenfalls leerstehenden City-Point mit im Blick.

„Man kann das Areal rund um Kaufhof und City-Point nicht isoliert betrachten, sondern nur im Zusammenhang mit der Königstraße, dem zentralen Eingang hinein in Deutschlands größte zusammenhängende Fußgängerzone. Wir wollen sie zu einer echten Flanier- und Klimameile vom Hauptbahnhof über den Hauptmarkt bis zur Burg weiterentwickeln“, ergänzt Kayser.

Durch den heute vorgelegten Bericht sieht Kayser die Linie der SPD-Stadtratsfraktion bestätigt: „Wir waren die ersten, die sich für den Kauf durch die Stadt und gegen einen Abriss ausgesprochen haben. Das war absolut die richtige Entscheidung, um die Gestaltungshoheit über diese Schlüsselimmobilie im Herzen der Altstadt zu bekommen. Wir waren es auch, die eine Machbarkeitsstudie beantragt haben. Auch die Vorschläge für den Nutzungsmix gehen auf unsere Initiative zurück.“

Bereits im Juni 2024 hatte die SPD-Stadtratsfraktion Ideen von Expert:innen und der Bevölkerung aufgenommen und diskutiert. Konsens war, dass der Kaufhof ein lebendiger Treffpunkt für alle Generationen werden soll. Neben Konsumangeboten, einer kulinarischen Markthalle, Bildung, Kultur und Genuss soll es unbedingt auch konsumfreie Begegnungsflächen für Jugendliche, Familien und Senior:innen geben.

Kayser: „Der Kaufhof ist ein Schlüsselprojekt, um unsere Vision von einer modernen, offenen und vielfältigen Stadt zu verwirklichen. Wir hoffen sehr, dass die große Lösung zustande kommt und auch das angrenzende City-Point-Gebäude und die Mauthalle am Ende mit einbezogen werden. Die vielversprechenden Gespräche sollten zeitnah zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. Es ist richtig, dass im vorgeschlagenen Konzeptauswahlverfahren vorrangig die große Lösung verfolgt werden soll.“

Das Areal soll im fortgeschriebenen INSEK-Altstadt als stadtteilprägender Fokusraum festgelegt werden und somit Teil der strategischen Stadtentwicklung werden. Hierfür stehen Städtebau-Fördermittel zur Verfügung.