SPD-Stadtratsfraktion beantragt Pilotprojekt, um Problem-Containerstandorte aufzulösen
„Täglich beschweren sich Bürgerinnen und Bürger über illegale Müllablagerungen – und das vollkommen zu Recht! Wir wollen jetzt einen neuen Weg einschlagen, um die Problem-Container aus dem öffentlichen Raum zu holen. Unser Vorschlag: Wir wollen testweise Altglascontainer auf Supermarktparkplätze umziehen“, erklärt Gerhard Groh, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und umweltpolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion.
Das Thema illegale Müllablagerungen wurde bereits im Umweltausschuss diskutiert. Dabei wurde angeregt, Altglascontainer nicht wie bisher im öffentlichen Raum, sondern auf Parkplätzen von Supermärkten, Getränkemärkten oder anderen Einzelhändlern aufzustellen. Die Zufahrt und die Überwachung (u.a. durch Videoüberwachung) seien dort erheblich einfacher möglich.
Groh weiter: „Wir sollten alles versuchen, was Müllsündern das Leben schwerer und den Anwohnenden das Leben leichter macht. Nicht zu vergessen die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den Müll wegräumen müssen. Aktuell blockiert der Müll Gehwege, Passantinnen und Passanten können sich verletzen. Vom Gestank und den Umweltgefahren ganz abgesehen.“
Im Rahmen eines Pilotprojekts sollte die Aufstellung von Altglascontainern auf Supermarktparkplätze und der anschließende Abbau der Containerstandorte im öffentlichen Raum getestet werden. Dafür ausgewählt werden sollten zunächst einzelne, besonders stark belastete Containerstandorte.
Groh: „Ich bin sehr optimistisch, dass sich einige Händler bereiterklären, die erforderlichen Stellflächen zur Verfügung zu stellen. Schließlich haben sie ja auch ein Interesse daran, dass die Gehwege und Plätze im Umfeld ihrer Geschäfte sauber und ordentlich sind.

