Klarer Auftrag zum Weltfrauentag: Maßnahmen gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen engagiert voranbringen.
„Seit nunmehr 115 Jahren wird in Deutschland der Weltfrauentag begangen, um auf Ungleichheiten und Benachteiligungen von Frauen und Mädchen hinzuweisen und gleiche Rechte einzufordern. Zwar ist seither viel auf dem Weg zur Gleichstellung geschehen, doch leider ist noch vieles nicht erreicht“ stellt die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion Gabriele Penzkofer-Röhrl fest „das betrifft nicht nur die gleiche Entlohnung für gleichwertige Arbeit und gleiche Chancen im Arbeitsleben, den wieder erstarkten Antifeminismus und insbesondere auch das Recht auf Schutz vor Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Zwar wird es 2032 einen bundesweiten Rechtsanspruch auf diesen Schutz geben, aber der Weg bis dahin ist noch weit“.
Sie verweist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass eine Dunkelfeldstudie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit 266.000 Opfern häuslicher Gewalt nicht nur einen neuen Höchststand aufzeigt, sondern auch, dass nur weniger als 5% der Opfer die Straftat zur Anzeige bringen.
„Hier ist noch sehr viel Sensibilisierungs- und Aufklärungsarbeit nötig. Ein positives Beispiel ist die Infokampagne #DasIstGewaltNbg, die gerade auf den Infoscreens der Stadtreklame läuft“ stellt Gabriele Penzkofer-Röhrl fest und betont, dass insbesondere auch die Präventionsarbeit verstärkt werden muss, um die Gewaltspirale zu durchbrechen.
Die Frauenpolitikerin nimmt den bevorstehenden Frauentag zum Anlass, mit einem Berichtsantrag zum Umsetzungsstand des kommunalen Aktionsplans das Thema in die Mitte des Stadtrates zu platzieren.
Penzkofer-Röhrl: „Wir haben im September 2024 einen ambitionierten Aktionsplan auf den Weg gebracht, der ressortübergreifend eine Fülle von Einzelmaßnahmen umfasst. Ich bin sicher, dass einige Maßnahmen bereits umgesetzt sind – dies sollte auch öffentlich gemacht werden“

