SPD will Replay-Sportcontainer nach Nürnberg holen.
Kein Kind soll am Geldbeutel scheitern, wenn es um Sport und Gemeinschaft geht. Mit einem Pilotprojekt will die SPD-Stadtratsfraktion dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche in Nürnberg leichter Zugang zu Sportausrüstung bekommen.
„Sport und das Mitmachen im Verein sind für Kinder und Jugendliche unheimlich wichtig. Viele Familien wollen ihren Kindern das ermöglichen – können sich aber neue, oft teure Ausrüstung nicht leisten. Mit dem Projekt Replay öffnen wir Türen: Kinder und Jugendliche bekommen Chancen auf Sport und Gemeinschaft, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern“, erklärt Dr. Nasser Ahmed, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion und OB-Kandidat der SPD.
Konkret schlägt die SPD zwei rund um die Uhr zugängliche Sammelstandorte auf städtischen Sportanlagen oder Vereinsgeländen vor, an denen gut erhaltene, aber nicht mehr benötigte Sportbekleidung und -geräte abgegeben werden können. Der SportService Nürnberg könnte in Kooperation mit einem sozialen Secondhand-Partner die Sortierung, Aufbereitung und günstige Weitergabe übernehmen. BLSV und die Nürnberger Vereine sollen von Beginn an eingebunden werden.
„Ich bin überzeugt: In Nürnberg liegen viele Trikots, Schuhe, Schläger und Bälle ungenutzt in Kellern und auf Dachböden. Das Projekt Replay aus Hannover zeigt, dass so etwas einfach und rund um die Uhr zugänglich organisiert werden kann. Genau das sollten wir auch in Nürnberg erproben: pragmatisch, sozial gerecht und ressourcenschonend“, ergänzt Claudia Arabackyj, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und sportpolitische Sprecherin.
Das Beispiel aus Hannover belegt, dass die Idee funktioniert. Dort gibt es bereits zwei Standorte, die sehr gut angenommen werden. Nürnberg soll nun nachziehen und mit einer Pilotphase den Einstieg wagen.


