Machbarkeitsstudie zu Magnetschwebebahn beschlossen:

Straßenbahn-Planung absichern - Innovation fördern!

Durch einen gemeinsamen Antrag der SPD und der Grünen wurde die Debatte in den Nürnberger Stadtrat geholt.

„Regierungserklärungen im fernen München sind schön und gut. Aber mit diesem Antrag haben wir die Debatte endlich da hingebracht, wo sie hingehört: in den Nürnberger Stadtrat“, erklärt der verkehrspolitische Sprecher der Stadtratsfraktion, Dr. Nasser Ahmed.

„Für uns ist es wichtig, die Balance hinzubekommen: wir wollen den dringend notwendigen Ausbau unseres ÖPNV wie geplant vorantreiben und gleichzeitig offen für die Förderung von technischen Innovationen sein“, erklärt Fraktionsvorsitzende Christine Kayser. „Aus industriepolitischer Sicht ist die Magnetschwebebahn für Nürnberg eine tolle Idee. Durch die Studie, welche zwischen Straßenbahn und Magnetschwebebahn vergleicht und die Investitionskosten, Betriebskosten nebeneinanderlegt wird die Sinnhaftigkeit der angedachten Strecke mit Fakten und Zahlen hinterlegt. Mit der Machbarkeitsstudie bekommen wir eine Entscheidungsgrundlage für die Frage, ob das Projekt auch verkehrspolitisch Sinn macht. Wichtig ist dabei aber auch, einen Nutzen für die Allgemeinheit zu bieten. Die mögliche Strecke muss daher ausbaufähig und anschlussfähig sein für längere Strecken. Denn es geht um unser Nürnberg und die gemeinsame Mobilitätswende.“

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie soll untersucht werden, welche Vor- und Nachteile eine Magnetschwebebahn auf der Strecke zwischen Bauernfeindstraße und Südklinikum gegenüber der bereits beschlossenen Straßenbahn hat. Alternative Streckenvorschläge sind bereits ausgeschieden, da sie nicht umgesetzt werden können.

„Unser ÖPNV-Netz darf durch die Magnetschwebebahn nicht verschlechtert werden“, stellt Dr. Ahmed klar. „Rückgrat unseres ÖPNV sind und bleiben U-Bahn und Straßenbahn. Und wir wollen und müssen den ÖPNV auch weiter stärken, verbessern und ausbauen. Daher unsere ganz klare Position: Die Planungen für eine mögliche Magnetschwebebahn dürfen die Planungen für die Straßenbahnlinie zum Südklinikum keinesfalls verzögern.“

Kontakt: Christine Kayser und Dr. Nasser Ahmed