Anforderungen an neues Baugebiet "Worzeldorf Ortsrand/West"

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

neuen Wohnraum für unsere wachsende Stadt zu schaffen und damit Bürgerinnen und Bürger bezahlbare Wohnungen und Häuser zur Verfügung zu stellen, ist eine wichtige Aufgabe unserer Stadtverwaltung. Deshalb stehen wir dem neuen Baugebiet Worzeldorf-West offen gegenüber und begrüßen die planerischen Vorbereitungen. Einige Aspekte sind jedoch aus unserer Sicht noch im Detail zu überprüfen:

  • Einige große Dachflächen der privaten Gebäude könnten sich für Bürgersolaranlagen eignen. Experten von KEM oder Umweltreferat sollten mit dem privaten Investor diese Möglichkeit analysieren und bei Bedarf beraten.
  • Die Grünflächen, die im Neubaugebiet entstehen, erscheinen uns entsprechend den offiziellen Vorgaben zu gering. Dies sollte noch einmal überprüft werden.
  • In den neuen Grünanlagen sollten Insektenwiesen für die Tier- und Pflanzenwelt integriert werden, als Ersatz für die Äcker und Wiesen.
  • Da im Neubaugebiet eine Kita errichtet werden soll, ist dieser Betreuungsbedarf abgesichert. Geklärt werden sollte, ob genügend Plätze im Hort und in der Max-Beckmann-Grundschule zur Verfügung stehen.
  • Kinderspielplätze sind in den Stadteilen gut vorhanden, deswegen sollte ein Angebot für Jugendliche (z.B. eine Skateranlage) geprüft werden.
  • Im angrenzenden Wohngebiet gibt es fortwährend Parkprobleme in der Gustav-Zindel-Straße. Deswegen sollte besonders darauf geachtet werden, dass im neuen Wohngebiet ein attraktives Park- und Mobilitätsangebot dies verhindert.
  • Die Ackerflächen zwischen Worzeldorf-Schulhaussiedlung und dem neuen Baugebiet sind wichtige Wildwechselflächen für Rehe und andere Tiere. Forst und das Umweltreferat sollten diese Wildwechselfunktion definieren und sichern.

Vor diesem Hintergrund stellt die SPD folgenden

Antrag:

Die Verwaltung prüft das Verfahren hinsichtlich der genannten Aspekte und berichtet vor dem Beginn der Bebauung in den zuständigen Ausschüssen über die Ergebnisse.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Antragsteller

Dieter Goldmann
Stadtrat