Barrierefreiheit städtischer Sportstätten

SPD setzt sich für Barrierefreiheit in Sportgaststätten ein und möchte dies weiter ausbeuen.

  • von  Thorsten Brehm und Fabian Meissner
    27.11.2019
  • Anträge
  • Status: offen

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

Sport verbindet Menschen in unserer Stadt und auch über unsere Stadt hinaus. Vielfach werden sportliche Wettkämpfe auf Sportstätten innerhalb unserer Stadt organisiert und durchgeführt. Für Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen braucht es hierfür barrierefrei ausgestattete Sportstätten − für die Sportler*innen wie auch die Besucher*innen. Deshalb braucht es entsprechende Umkleiden, Toiletten und (wo vorhanden) Zuschauerränge.

Für das Themengebiet Inklusion und Sport ist die Stadt bereits an der einen oder anderen Stelle engagiert unterwegs. Zuletzt wurde z.B. bei den Haushaltsberatungen ein Zuschusstopf in Höhe von 20.000 Euro für inklusive Angebote von Sportvereinen beschlossen. Klarer Anspruch einer so sportbegeisterten und den Menschenrechten verpflichteten Stadt muss es jedoch auch baulich sein, möglichst allen Sportlerinnen und Sportlern passende und − wie beschrieben −  baulich barrierefreie Orte anzubieten: Dies auch vor dem Hintergrund, um künftig über die Stadtgrenze hinaus wahrnehmbare Anreize zu setzen und Wettkämpfe wie beispielsweise die Specialolympics Landesspiele oder andere inklusiv ausgerichtete Wettkämpfe veranstalten zu können.

In Anbetracht dieser Tatsache stellt die SPD-Stadtratsfraktion zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden Antrag:

  1. Die Verwaltung stellt dar, welche städtischen Sportstätten bereits heute barrierefrei sind und wo gegebenenfalls auch nur Teilaspekte von Barrierefreiheit erfüllt werden.
  2. Die Verwaltung zeigt konzeptionell auf, wo Handlungsbedarf besteht und es möglich ist, bereits bestehende Sportstätten barrierefrei zu ertüchtigen.
  3. Die Verwaltung legt dar, wie das Thema bei künftigen Bauvorhaben behandelt wird, um sicherzustellen, dass eine umfangreiche barrierefreie Ausstattung bei Neubauten berücksichtigt wird und deutlich mehr Orte für Sportler*innen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen entstehen.

Ihre Antragssteller

Thorsten Brehm

Fabian Meissner