SPD fordert Hitzeaktionsplan für die Stadt

Präventionsmaßnahmen zum Schutz der Gesundheit

  • von  Claudia Arabackyj/Thorsten Brehm
    17.08.2018
  • Beiträge, Brehm, Arabackyj, Senioren, Umwelt

Ganz Nürnberg ächzte in den letzten Wochen unter der anhaltenden Hitze. Aufgrund des Klimawandels werden solche Sommer in den nächsten Jahren leider zunehmen. Durch unsere Rathauspolitik versuchen wir die Temperaturen durch eine nachhaltige Stadt- und Grünflächenplanung abzumildern und kleine Oasen zu schaffen. Aber wir müssen uns trotzdem auf diese Extremperioden einstellen und entsprechend vorbereitet sein.

Wir fordern deshalb einen Hitzeaktionsplan für die Stadt Nürnberg, wie ihn auch das Bundesumweltministerium empfiehlt. Die Hitze belastet den menschlichen Organismus, was gerade für ältere Bürgerinnen und Bürger schwierig ist. In den letzten Jahren kam es bundesweit zu einem Anstieg von Todesfällen und Krankheiten in Zusammenhang mit Hitze, wie Hitzschlag, Dehydrierung und Herz-Kreislauferkrankungen.

Was uns sorgen bereitet: Viele trinken einfach zu wenig. Leider gibt es auch zu viele Menschen, die alleine sind und nach denen bei dieser Hitze keiner sieht.

Um die Gesundheit der Menschen zu schützen, müssen deshalb Präventionsmaßnahmen auf verschiedenen Ebenen initiiert werden. Dazu gehören zum Beispiel das Nutzen von Frühwarnsystemen und das rechtzeitige Aufklären der Öffentlichkeit, auch zur Reduzierung von Hitze in Innenräumen. Besonders berücksichtigt werden müssen hier Alten- und Pflegeheime, Krankenhäuser und Kindertageseinrichtungen, um besonders gefährdete Personengruppen zu erreichen. Ziel der Hitzeaktionspläne ist es, hitzebedingte und UV-bedingte Erkrankungen und Todesfälle durch Prävention zu vermeiden.