Wir stärken den Radverkehr in Nürnberg

Radwegeetat wird verdoppelt, mehr Fahrradstraßen und Radschnellwege sollen zügig kommen

v.r.n.l.: Anja Prölß-Kammerer, Thorsten Brehm, Achim Mletzko (Grüne), Marcus König und Andreas Krieglstein (CSU) stellen gemeinsam die Pläne zur Stärkung des Radverkehrs vor.

Das Fahrrad gewinnt als Fortbewegungsmittel in der Großstadt mehr und mehr an Bedeutung. Nürnberg konnte durch eine Vielzahl an Maßnahmen den Radverkehrsanteil stetig steigern. Um diesen weiter zu erhöhen sind werbliche Aktionen, die Installation von weiteren Abstellanlagen und vor allem ein Ausbau der Radwege und Lückenschlüsse im Radwegenetz notwendig. Der Runde Tisch Radverkehr ist dabei zu einem wichtigen Beratungsgremium geworden.

Unser Ziel ist es, die Attraktivität des Fahrrads als Verkehrsmittel weiter zu steigern. Die SPD-Fraktion stellte deshalb heute gemeinsam mit CSU und den Grünen ihr Maßnahmenpaket zur Förderung des Radverkehrs vor. Konkret sieht es vor:

  • Eine deutliche Erhöhung des jährlichen Radwegeetats von derzeit 1,56 auf insgesamt 3,5 Millionen zum Ausbau der Radinfrastruktur und der farblichen Markierung von Radrouten.
  • Eine zusätzliche Stelle im Servicebetrieb öffentlicher Raum (SÖR) ergänzend zur diesjährigen Stellenschaffung im Verkehrsplanungsamt, um Planung und Umsetzung zu beschleunigen.
  • Ein öffentliches Fahrradverleihsystem unter Trägerschaft der VAG, das räumlich und tariflich mit den ÖPNV-Angeboten verknüpft wird.
  • Ein Konzept zur Ausweisung weiterer Fahrradstraßen im Stadtgebiet.
  • Eine baldige Konzeption des ersten Radschnellwegs zwischen Nürnberg und Erlangen im Rahmen der StUB-Trassenplanung sowie eine baldmöglichste Umsetzung.