Home > SPD-Traum von Wohnstiftung wird Realität

SPD-Traum von Wohnstiftung wird Realität

SPD begrüßt Gründung der Stiftung „Zuhause in Nürnberg“ – Wohnen ist ein Menschenrecht

Die SPD-Stadtratsfraktion Nürnberg begrüßt den Vorschlag zur Gründung der Stiftung „Zuhause in Nürnberg“ ausdrücklich. Mit dem gemeinsam von Sozial-, Finanz- und Stiftungsverwaltung entwickelten Konzept wird eine langjährige sozialdemokratische Forderung endlich konkret umgesetzt.

„Aus einer guten Idee ist ein rechtlich abgesicherter und tragfähiger Vorschlag entstanden. Damit wird ein fast 20 Jahre alter SPD-Traum Realität“, erklärt Gabriele Penzkofer-Röhrl, die sich seit über 20 Jahren sozialpolitisch engagiert ist. Die Stiftung setzt ein starkes Zeichen für mehr soziale Verantwortung in der Wohnungsfrage und richtet sich gezielt an Menschen, die von Wohnungs- oder Obdachlosigkeit bedroht sind.

„Gerade in einer Zeit wachsender sozialer Unsicherheiten sei es entscheidend, deutlich zu machen, dass alle Menschen ein Recht auf ein Zuhause haben. Die jüngste Holocaust-Gedenkfeier, bei der obdachlose Menschen im Mittelpunkt standen, habe dies noch einmal eindrücklich vor Augen geführt“, ergänzt Diana Liberova, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion.

Besonders begrüßt die SPD-Stadtratsfraktion den Ansatz, öffentliche Mittel nicht dauerhaft in privatgewerbliche Mietverhältnisse zu lenken, sondern gezielt in die Instandsetzung und Sanierung von Wohnungen zu investieren. So könne dauerhaft menschenwürdiger und bezahlbarer Wohnraum für bedürftige Menschen geschaffen werden.

Darüber hinaus nehme die Stiftung auch Menschen in den Blick, die sich steigende Mieten kaum noch leisten können. „Dass rund 60 Prozent der Menschen in Deutschland potenziell von Wohnungslosigkeit bedroht sind, ist in einem reichen Land wie unserem nicht hinnehmbar. Die Stiftung leistet hier einen wichtigen Beitrag zur Entlastung“, so die SPD-Politikerinnen.

Ein weiterer zentraler Baustein ist die Möglichkeit der Zustiftung, durch die der Bestand an bezahlbarem Wohnraum langfristig wachsen kann. Die enge Zusammenarbeit von Sozial-, Finanz- und Stiftungsverwaltung sowie der wbg mache das Projekt zu einem starken Inhouse-Modell mit Vorbildcharakter, und die Kooperation mit weiteren Expert*innen der Wohnungslosenhilfe garantiere den Erfolg dieses Projekts.

„Obdach- und Wohnungslosigkeit werden wir nicht von heute auf morgen beseitigen können. Aber wir können sie wirksam mindern. Die Stiftung ‚Zuhause in Nürnberg‘ ist dafür ein wichtiger Schritt“, so das Fazit der Sozialpolitikerinnen. Die Fraktion wünscht der Stiftung einen erfolgreichen Start und viele Zustiftende.