Nürnbergs SPD-Oberbürgermeisterkandidat und Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion Dr. Nasser Ahmed will zusammen mit Gabriela Heinrich, MdB erreichen, dass die Nordanbindung aus dem Bundesverkehrswegeplan genommen wird. Stattdessen soll der Lärmschutz entlang der A3 verbessert werden.
„In Nürnberg sind sich alle politischen Kräfte einig: die Nordanbindung soll nicht kommen. Keiner will sie, keiner braucht sie. Was die Menschen in Buchenbühl aber wirklich wollen und brauchen, ist ein vernünftiger Lärmschutz an der Autobahn!“, stellen Ahmed und Heinrich fest.
Der Umstand, dass das Projekt nach wie vor im Bundesverkehrswegeplan verankert ist, sorgt vor Ort für große Verunsicherung und Spekulationen über eine mögliche Wiederaufnahme der Planungen.
„Die Menschen sind misstrauisch, dass der Plan doch noch irgendwann aus der Schublade geholt wird. Wir haben uns daher an Bundesverkehrsminister Schnieder gewandt, um ihn zu bitten, den Bundesverkehrswegeplan zu bereinigen und das Projekt „Flughafen Nürnberg – A 3″ aus dem Plan zu nehmen“, erklären die beiden SPD-Politiker*innen.
Innerhalb der politischen Landschaft Nürnbergs besteht Konsens darüber, das Projekt nicht weiter zu verfolgen.
Im Stadtrat wurde bereits 2019 ein entsprechender Beschluss gefasst.
Grund war, dass zuvor eine aufwendige und langwierige PFC-Sanierung notwendig wäre.
Der Straßenbau würde zudem einen tiefgreifenden Eingriff in einen schützenswerten Naturraum und eine erhebliche Belastung für die Anwohnenden darstellen.
Ahmed und Heinrich: „Wir wollen im Nürnberger Norden Prioritäten setzen. Unser Vorschlag: die Verbesserung des Lärmschutzes entlang der A3 auf Höhe Buchenbühl so schnell wie möglich umsetzen.“
Dieses Anliegen ist für die Anwohnenden vor Ort von großer Bedeutung ist. Laut Presseberichten wurde es gegenüber den Anwohnenden bereits 2021 zugesagt. Im Interesse der Anwohnenden bitten Heinrich und Ahmed den Bundesverkehrsminister um aktuelle Informationen zum Sachstand und eine schnellstmögliche Umsetzung dieser Maßnahme.

