Stadtratsfraktion verlangt aktuellen Sachstandsbericht und transparente Informationen zum weiteren Zeitplan.
Der Aufseßplatz darf kein Dauerprovisorium bleiben. Mit einem Antrag fordert die SPD-Stadtratsfraktion einen aktuellen Sachstandsbericht zum Schocken-Carré.
Die Verwaltung soll darlegen, wie der weitere Zeitplan aussieht und welche Maßnahmen vorgesehen sind, um die Situation am Aufseßplatz bis zur Fertigstellung des Projekts zu verbessern.
Der jahrelange Stillstand auf dem Gelände des ehemaligen Kaufhof-/Horten-Gebäudes hat den Aufseßplatz und die Nürnberger Südstadt spürbar belastet. Die Baugrube, die vielen inzwischen als „Lago di Aufseß“ bekannt ist, steht für viele Menschen sinnbildlich für ausbleibende Entwicklung und verlorene Chancen.
Mit der öffentlichen Ankündigung des Neustarts für das Schocken-Carré im Februar 2026 sind berechtigte Erwartungen an den weiteren Projektverlauf verbunden. Umso wichtiger ist es jetzt, transparent über den aktuellen Sachstand und die nächsten Schritte zu informieren.
Dazu erklärt Anil Altun, Stadtrat der SPD-Stadtratsfraktion:
„Der Aufseßplatz ist das Herz der Nürnberger Südstadt. Seit Jahren prägt die Baugrube das Bild des Platzes und steht für Stillstand. Die Menschen vor Ort haben ein berechtigtes Interesse zu erfahren, wie es jetzt konkret weitergeht.“
Mit dem Schocken-Carré verbindet sich die Chance, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, die Nahversorgung zu stärken, soziale Infrastruktur auszubauen und den Aufseßplatz als lebendigen Mittelpunkt der Südstadt weiterzuentwickeln. Damit diese Perspektive Wirklichkeit wird, fordert die SPD Transparenz über den aktuellen Projektstand, den weiteren Zeitplan sowie mögliche städtische Maßnahmen während der Übergangszeit.
„Der Aufseßplatz hat enormes Potenzial. Mit dem Schocken-Carré bietet sich die Chance, Wohnen, Einzelhandel, soziale Infrastruktur und Aufenthaltsqualität sinnvoll miteinander zu verbinden. Diese Chance muss jetzt konsequent genutzt werden. Die Menschen in der Südstadt erwarten zu Recht, dass aus Ankündigungen endlich sichtbare Fortschritte werden.“, betont Altun.
Die SPD erwartet deshalb eine transparente Darstellung des weiteren Vorgehens sowie konkrete Aussagen dazu, wie der Aufseßplatz bis zur Fertigstellung des Projekts attraktiver gestaltet und in seiner Funktion als zentraler Treffpunkt der Südstadt gestärkt werden kann.

