Die Aufnahme von Altstadt-Mitte in die Stadterneuerung als wichtigen Schritt für eine lebendige, attraktive und zukunftsfähige Nürnberger Innenstadt beschlossen.
„Das ist ein starkes Signal für unsere Altstadt. Mit dem Stadterneuerungsgebiet Altstadt-Mitte schaffen wir die Grundlage, um die Innenstadt nicht nur als Einkaufsort, sondern als echten Erlebnisraum weiterzuentwickeln: mit mehr Aufenthaltsqualität, besseren öffentlichen Räumen, mehr Grün, guter Erreichbarkeit und einer Innenstadt, in der Handel, Kultur, Gastronomie, Wohnen und Begegnung zusammengedacht werden“, erklärt Christine Kayser, stadtplanungspolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion.
Altstadt-Mitte ist das Herz der Nürnberger Innenstadt. Gerade hier entscheidet sich, ob die City den Strukturwandel aktiv gestalten kann. Die SPD hat sich deshalb in den vergangenen Jahren konsequent dafür eingesetzt, die Altstadt nicht nur punktuell zu reparieren, sondern strategisch weiterzuentwickeln.
Das neue Stadterneuerungsgebiet eröffnet nun die Chance, Fördermittel zu mobilisieren, Projekte zu bündeln und die Innenstadt Schritt für Schritt sichtbarer, klimagerechter und lebenswerter zu machen.
Besonders wichtig ist aus Sicht der SPD, dass der „Erlebnisraum Altstadt“ auch
im Kooperationsvertrag verankert wurde. Damit wird aus einer politischen Idee ein verbindlicher Arbeitsauftrag für die kommenden Jahre.
„Wir haben erreicht, dass die Innenstadtentwicklung in unserem Kooperationsvertrag einen klaren Stellenwert bekommt. Das ist kein Nebenthema, sondern eine zentrale Zukunftsfrage für Nürnberg. Die Altstadt muss wieder stärker zum Ort werden, an dem Menschen gerne einkaufen, arbeiten, wohnen, verweilen, feiern und Kultur erleben. Genau dafür steht der Erlebnisraum Altstadt“, so Kayser weiter.
Im Kooperationvertrag und jetzt auch im beschlossenem Stadterneuerungsgebiet Altstadt-Mitte steht: Die gesamte Königstraße vom Hauptbahnhof über den Hauptmarkt bis hinauf zur Burg als zentrales Projekt „Klima- und Flaniermeile“. Für die SPD geht es dabei um mehr als Stadtmarketing. Eine starke Altstadt braucht gut gestaltete Plätze, sichere und attraktive Wege, konsumfreie Aufenthaltsmöglichkeiten, Schatten und Begrünung, Raum für Veranstaltungen, eine kluge Verkehrsführung und neue Nutzungen für leerstehende oder untergenutzte Flächen. Dazu gehört auch, große Transformationsorte wie die ehemaligen Kaufhofflächen als Chance für eine gemischte Innenstadt zu begreifen.
„Unsere Altstadt darf nicht nur Durchgangsraum sein. Sie muss Aufenthaltsraum, Begegnungsraum und Möglichkeitsraum sein. Wenn wir jetzt klug investieren, stärken wir den Handel, unterstützen Gastronomie und Kultur, verbessern das Stadtklima und schaffen mehr Lebensqualität für alle Nürnbergerinnen und Nürnberger“, betont Kayser.
Die SPD wird den weiteren Prozess aktiv begleiten und darauf achten, dass die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, der Gewerbetreibenden, der Kulturszene, der Eigentümerinnen und Eigentümer sowie der Anwohnerinnen und Anwohner ernst genommen wird.
„Stadterneuerung gelingt nur gemeinsam. Die Menschen kennen die Stärken und Schwächen ihrer Altstadt sehr genau. Deshalb wollen wir ihre Erfahrungen aufnehmen und in konkrete Verbesserungen übersetzen. Altstadt-Mitte kann ein Modell dafür werden, wie Nürnberg Wandel sozial, wirtschaftlich und gestalterisch klug organisiert“, so Kayser abschließend.

