Radverkehr

Nürnberg steigt auf!

Fahrrad
Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs - eine preiswerte und clevere Alternative

Glücklicherweise steigen auch in Nürnberg immer mehr aufs Rad um. Radfahren ist chic, es ist hip und es ist unschlagbar günstig. Darüber hinaus stellt das Rad eine flexible, energie- und platzsparende, individuelle und gesunde Alternative zum Auto dar. Und: Radfahren macht einfach Spaß! 

Auch die Stadtpolitik setzt aufs Radfahren. Der Nürnberger Stadtrat hat 2009 mit der Kampagne "Nürnberg steigt auf!" ein ambitioniertes Projekt eingeleitet. Die konkreten Ziele der Radverkehrsstrategie der Stadt Nürnberg sind:

  •    Ein radverkehrsfreundliches Klima schaffen.
  •    Die Steigerung des Radverkehrsanteils auf 20 Prozent
  •    Die Verkehrssicherheit erhöhen und die Unfallzahlen senken.
  •    Den Radverkehr mit dem öffentlichen Nahverkehr verknüpfen.
  •    Die selbständige, individuelle Mobilität für alle sicherstellen.

 

Im Jahr 2014, nach über vier Jahren "Nürnberg steigt auf!" kann sich die Bilanz sehen lassen. Es gibt mit "NorisBike" ein öffentliches Fahrradverleihsystem, die Verbindung zwischen den Öffentlichen und dem Radfahren hat sich gebessert und die Zahl an schweren Radverkehrsunfällen konnte etwas gesenkt werden.

Doch die SPD im Rathaus möchte die Radverkehrsstrategie weiterentwickeln und hat dazu konkrete Verbesserungsvorschläge gemacht:

  • Die Stadt Nürnberg legt Hauptverkehrsrouten für den Radverkehr fest, deren durchgängiger Ausbau forciert wird. Für diese Hauptverkehrsrouten will die SPD extra Finanzmittel in den städtischen Haushalt einstellen. Viele Lücken in Radwegen halten Menschen davon ab, aufs Rad umzusteigen. Daher ist es wichtig, durchgängige Radwege aus- und neu zu bauen. Ziel ist ein Lückenschluss der Hauptverkehrsrouten bis 2020.
  • Es soll ein Konzept für Radschnellwege erarbeitet werden. Solche Schnellwege verbinden Radrouten innerhalb der Stadt mit dem Umland und anderen Städten. Durch separate Wege, wenige Kreuzungen, Ampeln und Straßenquerungen kommt man viel schneller und energieeffizienter ans Ziel.
  • 80 Schwerverletzte Radler im Jahr 2013 sind genau 80 zu viel. Daher fordert die SPD eine gesonderte Kampagne zum Thema Verkehrssicherheit. Wichtige Akteure und Experten sollen bei der Planung und Umsetzung der Kampagne beteiligt werden. Das Ziel muss es sein, dass Autofahrer und Radler gegenseitig aufeinander Rücksicht nehmen und ein Klima des Miteinanders nicht der Aggression und Rücksichtslosigkeit herrscht.