Gleiche Chancen für alle Kinder mit Behinderung

SPD-Fraktion begrüßt gerechtere Finanzierung des erhöhten Betreuungs- und Erziehungsbedarfs bei Behinderung.

Mit den Asylbewerberfamilien kommen immer häufiger auch Kinder mit geistigen oder körperlichen Einschränkungen zu uns nach Bayern. Dies berichtet die SPD-Landtagsfraktion nach einer Behandlung des Themas im Bayerischen Landtag. Demnach erhalten die betroffenen Kinder nach derzeitiger Gesetzeslage noch nicht die gleiche Förderung wie beispielsweise Flüchtlingskinder mit seelischer Erkrankung oder Kinder mit deutschem Pass.

Für die SPD-Stadträtin und Vorsitzende der Nürnberger Kinderkommission Ilka Soldner ist es unerlässlich, allen Flüchtlingskindern mit geistiger oder körperlicher Behinderung, die in einer Kita betreut werden, die bestmögliche Bildung, Betreuung und Erziehung zukommen zu lassen. Deshalb begrüßt Ilka Soldner die derzeitige Diskussion um eine Anhebung des Gewichtungsfaktors auf Länderebene auf 4,5 und ist sich sicher: „Damit ließe sich nicht nur der erhöhte Betreuungs- und Erziehungsbedarf sowie zusätzliches Personal für diese Kinder finanzieren, dies wäre auch ganz im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention, die allen Kindern die besten Startchancen garantiert.“

In einem Antrag hat nun die Stadträtin die Stadtverwaltung um einen Bericht darüber gebeten, wie viele Flüchtlingskinder mit geistigen oder körperlichen Einschränkungen von der beschriebenen Situation in Nürnberg betroffen sind und wie die Verwaltung damit umgeht. Zudem bittet Ilka Soldner die Stadt – falls bekannt – um Auskunft über Art und Zeitpunkt geplanter Anpassungen durch das Bayerische Sozialministerium


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