Verkehrssituation in Schnepfenreuth

Gemeinsamer Antrag der Stadtratsfraktionen der SPD und CSU

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,  

seit vielen Jahren klagt Schnepfenreuth über den Durchgangsverkehr. Die Situation ist vor allem wegen der vielen Engstellen und teilweise fehlenden Gehsteige unbefriedigend und für Fußgänger und Kinder gefahrenträchtig. Die Baustellen, bedingt durch die Straßenbahnverlängerung, haben in den vergangenen Monaten die Lage temporär noch verschärft.  

Die Stadtverwaltung hat in einer öffentlichen Informationsveranstaltung am 21. Dezember 2015 unterschiedliche Lösungsansätze zur Minimierung des Durchgangsverkehrs präsentiert. Darunter sind die Beschilderung mit „Anlieger frei“ und unterschiedliche Ausbauvarianten der Bamberger Straße.  

Bei der Präsentation wurde deutlich: Je weiter und länger die Bamberger Straße ausgebaut wird, desto mehr Verkehr zieht sie, auch auf den Zubringerstraßen in der Kriegsopfersiedlung und Höfles, an. In der Diskussion wurde sich deshalb mehrheitlich für eine Stufenlösung ausgesprochen. Zunächst sollen kurzfristig die rechtlichen Möglichkeiten über die Beschilderung ergriffen werden und dann über bauliche Maßnahmen nachgedacht werden. Dabei soll sich der Teilausbau der Bamberger Straße auf das Notwendigste, also bis zum Spargelfeldweg, reduzieren.  

Vor diesem Hintergrund stellen die beiden Fraktionen folgenden  

Antrag:  

  1. Die Verwaltung setzt die von ihr vorgeschlagene Beschilderungslösung um, mit dem Ziel den Durchgangsverkehr zu reduzieren. Bei der Detailplanung sind die örtlichen Akteure sowie der Bürgerverein zu beteiligen. Die Wirksamkeit der Maßnahmen wird durch eine erneute Verkehrszählung überprüft.          
  2. Die Verwaltung konkretisiert die Planungen für einen Teilausbau der Bamberger Straße bis zum Spargelfeldweg. Zudem wird eine Kostenschätzung erarbeitet. Die Ergebnisse sind dem Verkehrsausschuss zur erneuten Beratung vorzulegen.    

Mit freundlichen Grüßen

Antragsteller

Thorsten Brehm

verkehrspolitischer Sprecher