Verkehrliche Verbesserungen

Kreuzung Karl-Schönleben-/Münchner Straße sowie in der Karl-Schönleben-Straße

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,  

Ende des vergangenen Jahres wurden verschiedene verkehrliche Maßnahmen an der Ecke Karl-Schönleben-/Münchener Straße und in der Karl-Schönleben-Straße selbst durchgeführt, welche bei vielen motorisierten Verkehrsteilnehmern, die diese Straßenabschnitte nutzen, großen Unmut und Ärger verursachen.  

So wurde eine Ampel für den stadteinwärtigen motorisierten Rechtsabiegeverkehr in die Karl-Schönleben-Straße installiert, damit Fußgänger und Radfahrer die Abbiegespur gefahrlos queren können. Nicht nur bei großen Veranstaltungen (Messe, Stadion, Arena etc.) entsteht durch diese Ampel, auch wenn verschiedene Schaltungen für den Abbiegeverkehr möglich sind, ein unnötiger Rückstau. Hier wäre eine Bedarfsampelschaltung, die nur bei Knopfdruck für querende Fußgänger und Radfahrer auf grün schaltet, ausreichend.  

Rechtsabbieger aus stadteinwärtiger und Linksabbieger aus stadtauswärtiger Richtung, die zu Veranstaltungen von der Münchener Straße in die Karl-Schönleben-Straße wollen, haben oft gleichzeitig grün. Getrennt durch eine Verkehrsinsel fahren sie parallel nebeneinander getrennt durch eine durchgehende weiße Markierung. Diese wurde von der Verwaltung nach einem Ortstermin zwar etwas verkürzt, ist aber immer noch eine Gefahr für die motorisierten Verkehrsteilnehmer und müsste zurückgenommen werden. Denn wenn man am Ende dieser Markierung die Spur nach links oder rechts (Neusselsbrunn/Wettersteinstraße) wechseln will, muss man sich um 180° drehen, um festzustellen, ob die entsprechende Spur frei ist. Die Seitenspiegel eignen sich wegen der Straßenlage hierzu nicht. Bei der ursprünglichen, jahrzehntelangen Regelung am Ende der Verkehrsinsel die Spuren zu wechseln, genügte ein Blick nach rechts bzw. links, um den Wechsel gefahrlos vollziehen zu können.    

Inzwischen umgehen viele motorisierten Verkehrsteilnehmer aus Sicherheitsgründen diese Kreuzung und fahren stadtauswärts in die Otto-Bärenreuther-Straße um dann an der Abfahrt zur Messe in die Karl-Schönleben-Straße abzubiegen und damit in die Wettersteinstraße bzw. nach Neuselsbrunn zu gelangen. Das kann doch nicht wirklich beabsichtigt sein?  

Eine weitere Veränderung bedarf ebenfalls einer Verbesserung. Warum jetzt die linke bzw. rechte Spur der Karl-Schönleben-Straße (je nach Fahrtrichtung) automatisch zu einer Abbiegespur zur Großen Straße wird, sollte zumindest von der Verwaltung erklärt werden. Da erst kurz vor der Zufahrt die Abbiegepfeile (Markierungen) auftauchen, ist es oft zu spät, auf die Geradeausspur zu wechseln, wenn diese bereits belegt ist. Hier sollten zumindest bereits vorher entsprechende Hinweise an- bzw. aufgebracht werden, dass die Geradeausspur zur Abbiegespur wird.  

Die SPD-Stadtratsfraktion stellt deshalb zur Behandlung im Verkehrsausschuss folgenden

Antrag:  

Die Ampel an der stadteinwärtigen Zufahrt von der Münchener Straße zur Karl-Schönleben-Straße wird in eine Bedarfsampel, die nur durch Knopfdruck für Fußgän-ger und Radfahrer auf grün schaltet, umgestellt.  

Die weiße Trennungsmarkierung für Rechtsabbieger aus stadteinwärtiger und Linksbbieger aus stadtauswärtiger Richtung von der Münchener Straße in die Karl-Schönleben Straße wird zurückgenommen und durch die ursprüngliche, jahrzehntelan-ge bewährte Regelung ersetzt.  

Bei der linken bzw. rechten Spur der Karl-Schönleben-Straße, die zu Abbiegespuren zur Großen Straße führen, werden rechtzeitige Hinweise darauf an- bzw. aufgebracht.

Mit freundlichen Grüßen

Antragsteller

Lorenz Gradl
Stv. Fraktionsvorsitzender