Entwicklung und Bedarf bei den Flüchtlingsklassen

Wie sieht die aktuelle Situation aus?

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,  

die steigenden Zahlen der Zugewanderten – unter anderem der Asylbewerber – wirken sich auch auf die Anzahl der Kinder in den Übergangsklassen aus. Da jegliche Prognosen in diesem Bereich schwierig sind, ist auch die Planung der Klasen nicht einfach.  Umso wichtiger ist es die Entwicklung stets zu begleiten und nach flexiblen Möglichkeiten für die Lösung der auftretenden Probleme zu suchen.  

Daher stellt die SPD-Stadtratsfraktion zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden

Antrag   

  1. Die Verwaltung berichtet über die aktuelle Situation in den Flüchtlingsklassen. Dabei geht sie vor allem auf folgende Punkte ein:
    a. Ist die Anzahl der Räume und der DaZ-Lehrkräfte für die aktuelle Anzahl der schulpflichtigen Kinder der Neu-Zugewanderten ausreichend? Können bei Bedarf zum Halbjahr neue Klassen aufgemacht werden?
    b. Wie oft kommt es vor, dass die für die Kinder keine Plätze mehr vorhanden sind und sie in die Regelklassen eingeschult werden bzw. wie lange ist der durchschnittliche Verbleib in Ü-Klassen bis zum Übergang in die Regelklassen?
    c. Welche unterstützenden Maßnahmen werden für die Integration dieser Kinder angeboten?
    d. Wie ist die Inanspruchnahme der Schulpflicht seitens der Kinder und Jugendliche, die noch in den Unterkünften untergebracht sind?   
  2. Es wird immer wieder berichtet, dass die Kinder in Übergangsklassen – zum Teil im Grundschulalter – einen sehr langen Schulweg haben, den sie nicht alleine meistern können.  Ist das Problem bekannt und wenn ja – welche Möglichkeiten gibt es die Kinder auf dem Schulweg zu begleiten?  

Mit freundlichen Grüßen

Antragstellerinnen

Dr. Anja Prölß-Kammerer
Fraktionsvorsitzende/schulpolitische Sprecherin

und

Diana Liberova
integrationspolitische Sprecherin